Heidenspaß in München

Fast alle deutsche Spitzenspieler traten bei den diesjährigen BMW Open by FWU an. Sehr viele können auf eine erfolgreiche Turnierwoche zurückblicken.

International Blog – Tobias Huber

Die Deutschen Tennis-Fans hatten einen Heidenspaß in München. Am Ende jubelte Alexander Zverev zum zweiten Mal in Folge in Lederhosen. Schon im vergangenen Jahr hatte er bei den BMW Open by FWU triumphiert und damit einen sehr erfolgreiche Sandplatzsaison eingeleitet.

Doch nicht nur Zverev begeisterte die Fans am Aumeisterweg. Auch Philipp Kohlschreiber stürmte in beeindruckender Manier ins Finale, wo er Zverev jedoch klar unterlegen war. Dennoch zeigte „Kohli“, dass dem Kitzbühel-Sieger von 2017 gerade auf roter Asche wieder das eine oder andere weitere Highlight zuzutrauen ist.

Im Halbfinale hatte der Augsburger Maximilian Marterter ausgeschaltet. Dennoch konnte der 22-Jährige ebenfalls hochzufrieden aus der Bayerischen Landeshauptstadt abreisen. Sein erstes Halbfinale auf der ATP-Finale war die logische Folge der starken Entwicklung in 2018. Im vergangenen Jahr hatte Marterer noch kein einziges Match auf der ATP-Tour gewonnen. Als Gewinner durften sich auch Yannick Maden und Yannick Hanfmann fühlen, für die jeweils schon der Einzug ins Achtelfinale ein großartiges Resultat war.

Mit gemischten Gefühlen reiste Florian Mayer ab. Wenige Tage nach der Ankündigung seines Abschieds von der Tour nach der Saison verlor der Bayreuther bei seinem letzten Auftritt in München bereits in der ersten Runde, obwohl er gegen Martin Klizan bereits auf der Siegerstraße war.

Gar nicht erst blicken ließ sich ein weiterer Deutscher Aufsteiger der letzten Wochen und Monate. Peter Gojowczyk blieb als einziger der deutschen Spitzenspieler dem Turnier fern. Dabei hätte er sicher den Spaß der Fans am Aumeisterweg noch erhöhen können.